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Projekt Domain-Migration: Abschied von DDNSS und der Weg zu IPv64.net (Zweigleisig bis zum 31.10.2026)

Wer den Schuss nicht gehört hat: Vor Kurzem kam die offizielle Mail rein, dass der altehrwürdige DynDNS-Dienst ddnss.de nach über 13 Jahren (seit Mai 2013!) zum 31. Oktober 2026 endgültig den Betrieb einstellt. An dieser Stelle erst mal ein dickes Dankeschön an den Betreiber für über ein Jahrzehnt kostenlosen und absolut zuverlässigen Service – auch wenn diesen Blogbeitrag am Ende wahrscheinlich eh keine Sau liest 😀

Da der Dienst nun also in Rente geht, stand für mich der Entschluss fest, den Umzug zu ipv64.net anzugehen – mit sauberem Dual-Stack-Support für IPv4 und IPv6.

Die Strategie: Parallelbetrieb statt Hauruck-Aktion

Das Hauptziel bei diesem Umzug ist absolute Schmerzfreiheit für alle laufenden Clients (egal ob Nextcloud-App, Immich auf dem Smartphone oder Browser-Lesezeichen).

Dafür nutzen wir einen cleveren Parallelbetrieb auf dem Nginx-Reverse-Proxy:

  1. Doppelte Einträge im Server-Name: Jede Nginx-Konfiguration wurde so angepasst, dass sie sowohl auf die alten *.ddnss.de-Namen als auch auf die neuen *.dns64.de-Subdomains hört.
  2. Let’s Encrypt --expand: Die SSL-Zertifikate wurden sauber erweitert, sodass sie beide Domain-Varianten abdecken. Ein Zertifikat, zwei Heimathäfen.
  3. Schrittweiser Client-Umzug: Da beide Domains parallel erreichbar sind und im Browser wie in den Apps einwandfrei funktionieren, können alle Endgeräte ganz in Ruhe Stück für Stück umgestellt werden.

Der Zeitplan

Aktuell befinden wir uns mitten in dieser Parallelphase. Die Dienste (Nextcloud, Immich, Cockpit, Tvheadend, XMPP und Office) laufen stabil unter beiden Adressen.

Dieser zweigleisige Zustand läuft noch bis zum 31. Oktober 2026 – passend zum finalen Aus von DDNSS. Bis zu diesem Stichtag haben alle Clients und Apps Zeit, sich an die neue Domain-Umgebung zu gewöhnen. Erst wenn der Übergang komplett abgeschlossen ist, werden die alten Einträge und Zertifikate endgültig eingemottet.

Bis dahin läuft das Setup absolut rund – der Server schnurrt, die Zertifikate stimmen, und der Umzug geht ohne Stress vonstatten. Updates folgen, sobald die alten Domains komplett abgeschaltet werden!

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RC-Katamaran Projektbericht

Projekt-Tagebuch: Eigenbau eines 3D-gedruckten RC-Katamaran-Rumpfs (PETG & Epoxidharz)

Wer sagt eigentlich, dass man für ein richtig gutes Modellboot eine teure GFK-Form aus dem Profi-Laden braucht? Manchmal muss man einfach den Drucker anwerfen, ein bisschen Harz anrühren und schauen, was passiert. Genau das habe ich bei meinem neuesten Projekt gemacht: einem eigenkonstruierten RC-Katamaran, bei dem der Fokus voll und ganz auf Stabilität, Scale-Fahreigenschaften und präziser Fertigung liegt – kein High-Speed-Geschoss, sondern ein sattes, realistisches Fahrbild.

Hier ist die Story, wie der Rumpf entstanden ist, welche Hürden es gab und was ich gelernt habe.

1. Das Material & Druck-Setup: Wenn PETG zur Festung wird

Ein Bootsrumpf muss einiges aushalten – Schläge von Wellen, Vibrationen vom Motor und im Idealfall auch mal eine unglückliche Berührung am Ufer. Für den Druck fiel die Wahl auf PETG, da es zäh, langlebig und gut zu verarbeiten ist.

Um eine absolute Wasserdichtigkeit und strukturelle Integrität zu erreichen, haben wir an den Slicer-Einstellungen geschraubt:

  • Temperatur: Solide 260 °C für optimalen Layer-Bond.
  • Wandstärke: Satte 2,61 mm, verteilt auf 6 Perimeter (Wände).
  • Der Trick gegen Delaminierung: Um Probleme an der Außenhaut in den Griff zu bekommen, wurde der Extrusionsfaktor auf 0,97 angepasst und die Infill-Wand-Überlappung auf 20–25 % erhöht. Das Ergebnis? Keine Schwachstellen mehr, der Rumpf zieht sauber durch.

2. Die Versiegelung: Das erste Mal Epoxidharz (Epodex)

Der absolute Gamechanger bei diesem Projekt war die Innversiegelung mit Epoxidharz (Epodex). Ganz ehrlich: Es war mein allererstes Mal mit Epoxidharz, und ich hatte ehrlicherweise etwas Respekt davor.

Aber das Zeug hat beim ersten Versuch einen so herrlich tiefen Glanz und eine dermaßen saubere Oberfläche hingelegt, dass man fast gar nichts mehr anfassen wollte. Da es sich um den Innenraum handelt, habe ich es natürlich nicht nass geschliffen – warum auch, wenn es von Natur aus so knackig aussieht? Die Innenseite ist jetzt versiegelt, bocksteif und hält absolut dicht.

3. Die Hardware & Motorisierung: Scale statt 300 km/h

Viele neigen dazu, ihre Boote zu übermotorisieren, bis sie unkontrollierbar über den Teich hüpfen. Bei diesem Katamaran soll es gemütlich, aber kraftvoll zur Sache gehen.

  • Der Motorhalter: Eine maßgeschneiderte, gedruckte Motorhalterung wurde im Rumpf platziert und flächig mit Epoxidharz eingeklebt und versiegelt. Die breite Basis nimmt die Drehmomente und Vibrationen perfekt auf, sodass da garantiert nichts wackelt.
  • Das Setup: Befeuert wird das Ganze mit 2x 3S LiPos (parallel geschaltet) für ordentlich Kapazität und lange Fahrzeiten, anstelle von ewigem Akku-Wechsel. (Kleine Anekdote am Rande: Natürlich habe ich erst mal wie ein Depp einen seriellen Y-Adapter gekauft, statt des parallelen – aber der richtige Adapter ist schon unterwegs!)
  • Die Power: Ein ordentlicher Brushless-Motor zieht später ein, wobei der Fokus voll auf einem ruhigen „Scale-Plauschboot“ liegt, das herrlich satt im Wasser liegt.

4. Fazit und Ausblick

Wenn man den Rumpf so im Wasser liegen sieht, merkt man, dass sich die Mühe im CAD und die massiven Wände absolut ausgezahlt haben. Die Wasserlage ist jetzt schon perfekt austariert, und das Gewicht der zukünftigen Komponenten passt sich nahtlos ein.

Als Nächstes stehen die finale Montage von Stevenrohr, Welle und Elektronik an. Wenn dann alles sitzt, geht es raus an den Main-Donau-Kanal – ganz entspannt im Scale-Modus, während am Ufer die klassischen Nordic Walker mit ihren Stöcken vorbeiziehen und sich über aufgewirbelten Staub beschweren.

Stay tuned für das nächste Update aus der Werkstatt!

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Blick nach vorn: Das bringt Fedora 45!

Die Open-Source-Welt steht niemals still, und während viele noch stabil auf neueren Versionen unterwegs sind, wirft der nächste große Meilenstein bereits seine Schatten voraus: Die Fedora 45 Beta ist da! Der offizielle Release für die stabile Version ist für Mitte Oktober 2026 anvisiert.

Ein kurzer Blick auf die wichtigsten Neuerungen, die das Update im Gepäck hat:

1. Stratis Storage direkt im Installationsprogramm

Wer fortschrittliche Dateisystem- und Speicher-Features wie Thin Provisioning, Pooling oder Snapshots nutzen wollte, musste bisher oft nachträglich Hand anlegen. In Fedora 45 integriert das Anaconda-Installationsprogramm Stratis direkt in die Installationsroutinen – inklusive WebUI-Support über Cockpit.

2. Moderner virtueller Terminal-Standard: kmscon

Alte Zöpfe werden abgeschnitten: Der klassische, in den Kernel integrierte fbcon-Framebuffer-Konsolentreiber weicht in Fedora 45 dem modernen Userspace-Terminal kmscon. Das bringt spürbar besseres Rendering, saubere Unterstützung für internationale Schriften und eine verbesserte Konsolensicherheit mit sich.

3. Sauberer getrennte Pfade: Repositories wandern nach /usr

Ein weiterer Schritt Richtung „stateless“ und moderne Systemarchitektur: Die paketierten RPM-Repository-Konfigurationsdateien ziehen von /etc/yum.repos.d/ nach /usr um. Damit wird die strikte Trennung zwischen herstellerseitigen Standards und lokalen Administrator-Anpassungen nochmals deutlich sauberer gelöst.

4. Unter der Haube: Podman 6 & Aktuelle Stacks

Für Entwickler und Container-Enthusiasten bringt Fedora 45 unter anderem Podman 6 für noch mächtigere, rootfreie Container-Workflows mit. Auch unter den Software-Stacks gibt es Upgrades, wie Datenbank-Standards (MariaDB 12.3 / MySQL 9.7) und Ruby on Rails 8.1.

Fazit: Fedora bleibt seiner Linie treu, modernste Technologien frühzeitig und sauber integriert bereitzustellen, ohne die Stabilität aus den Augen zu verlieren. Wer die Beta testen will, kann direkt loslegen – alle anderen freuen sich auf einen runden Release im Oktober!